UNSER PROJEKT DIMENSION KOMBI


  • Mayo 19, 2018
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UNSER PROJEKT DIMENSION KOMBI

UNSER PROJEKT DIMENSION KOMBI

Von Katharina Wittmann

 

Liebe Famile, Freunde, Verwandte, liebe Besucher unserer Seite,

 

schön, dass Ihr diesen ersten Beitrag (auf deutsch) lest. Unser Projekt – Milton und meins – heißt “Dimension Kombi”. Kombi werden hier in Südamerika die VW-Busse genannt, deswegen der Name. Der Untertitel unserer Reise ist: “Von den Anden zu den Alpen” Wir werden also von Santiago de Chile aus (direkt an den Anden) in Richtung Alpen fahren. Eigentlich ist der Plan, erst einmal Richtung Südpol zu fahren, also nicht wirklich Richtung Alpen, aber dann geht es wirklich, zumindest grob, Richtung Alpen. Natürlich mit vielen Umwegen. Der Umweg ist sozusagen das Ziel.

Unser Kombi – unser VW-Bus – ist ein in Brasilien gefertigter T2 Bus, 1990 gebaut. Wir haben ihn im Juli 2017, also vor einem Jahr gekauft. Er wurde auf den Namen “Bagual” getauft. Das Wort “Bagual” wird in Patagonien hauptsächlich für verwilderte, einst zahme Pferde oder Rinder verwendet.

 

 

Bagual in babyblau – so, wie wir ihn gekauft haben

 

 

 

Seit einem Jahr haben wir ungefähr den Entschluss gefasst, unsere Flitterwochen in Flitterjahre einzutauschen und uns einen Traum zu verwirklichen: Das Leben, das “die Gesellschaft” von uns erwartet hinter uns zu lassen und zu reisen. Es war nicht unbedingt eine leichte Entscheidung. Wir wissen, dass das Leben im VW-Bus oft zu romantisch dargestellt wird und nicht realistisch. Aber wir wollen es ausprobieren, mit allen Vor- und Nachteilen.

Hier ein kleiner Überblick was bis jetzt passiert ist und wo unser Projekt gerade steht.

 

Was ist bis jetzt geschehen:

  1. Kombi gekauft
  2. Motor von einem sehr guten Mechaniker quasi neu machen lassen
  3. Elektrik innerhalb des Wagens neu gemacht (Lichter und Batterie neu verkabelt)
  4. Wir haben den Bus innen angeschliffen um eventuelle Roststellen zu entdecken. Diese wurden mit Anti-Rost Lack gestrichen. Der Boden und die innenliegende Motorhaube wurden mit Igol gestrichen. Das ist ein wasserresistenter Lack.
  5. Die Beleuchtung für Innen ist gekauft.
  6. Ein Teil der Isolierung ist installiert.
  7. Einige Accessoires sind gekauft (Wassertank 100 l, 4 Dachstreben)
  8. Viele viele Stunden an Diskussion, Zeichnungen, Nachdenken, Recherche
  9. Wir haben einige Sponsoren für unser Projekt gewonnen, die uns jeweils mit ihren Produkten unterstützen.
  10. Wir wurden zu einer Outdoor-Messe in Curacaví eingeladen. Das ist in der Nähe von Santiago. Dort werden wir von den Vorbereitungen unseres Abenteuers erzählen. Und dort startet es auch: am Wochenende 19.-21.10.2018

 

 

 

Hier kommt die Isolierung rein…

 

 

 

Was passiert gerade:

  1. Der Bus steht in der Werkstatt und wird neu gestrichen. Wir haben uns entschieden, das Babyblau in ein Grau-Grün einzutauschen.
  2. Miltons Vater ist dabei an der Inneneinrichtung zu Feilen. Näheres dazu in einem späteren Post.
  3. Wir sind weiterhin mit Sponsoren in Kontakt.

 

Gerne beantworten wir Fragen rund um unser Projekt in den Kommentaren. Nach und nach werden wir in den Posts auch über die weiteren Vorbereitungen der Reise berichten. Auch werden wir ab und zu uns einem speziellen Thema widmen und einen Post dazu verfassen.

Wir sind beide sehr gespannt auf die Reise und freuen uns über Euch als virtuelle Begleiter.

 

Bis bald

 

Eure Katharina

 

 

 

 

 

 

 

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