OSORNO UND PUERTO VARAS


  • Junio 28, 2019
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OSORNO UND PUERTO VARAS

OSORNO und PUERTO VARAS

 

Von Katharina Wittmann

 

Liebe Leser! Nach meinen fünf “Rückblick” Blogs möchte ich mich gerne bei euch bedanken! Vielen Dank fürs Lesen und für eure Rückmeldungen zu meinen Texten. Es ist mein erster Blog, meine erste ernsthaft selbstgemachte Webseite und deswegen sind mir eure Rückmeldungen sehr wichtig. Und es ist meine Art und Weise, mit euch, mit meinen Freunden, mit meiner Familie in Verbindung zu bleiben. Wie ihr vielleicht bemerkt habt, hat sich die Webseite in letzter Zeit etwas verändert. Ich versuche – jetzt, da ich ja wieder einen Laptop habe – die Seite immer zu verbessern und sie aktuell zu halten. 

Natürlich werden Blogs immer mit einem kleinen zeitlichen Defizit veröffentlicht. Deswegen lade ich euch ein uns zusätzlich auf Instagram zu folgen. Dort postet zwar meist Milton auf spanisch, aber die Fotos sagen meist mehr als die Beschreibungen. 

Und jetzt geht’s weiter mit Dimensión Kombi in Osorno:

Wie schon gesagt, hat uns eine Freundin von Milton nach Osorno (Kartenpunkt 66) eingeladen. Dort durften wir ein einem ihrer Ferienhäuser für ungefähr eine Woche wohnen und was soll ich sagen: Es war soooo wichtig für uns. Wir konnten endlich ungestört arbeiten (die Webseite aktualisieren, Texte schreiben, Projekte vorantreiben, etc) und waren unabhängig von Wetter und Buspannen. Wir haben das unglaublich genossen. Als Gegenleistung für die Ferienwohnung, half Milton seiner Freundin “Piti” bei der Umplanung eines Schwimmbads in Osorno. Piti arbeitete in diesem Schwimmbad und Milton konnte auf Grund seiner Arbeitserfahrung als Architekt in Santiago dem Projekt sehr behilflich sein.

Die Crew von Dimensión Kombi und Piti vor unserem zeitweisen Zuhause in Osorno.

 

Nach einer Woche machten wir uns dann auf den Weg nach Puerto Varas. Das waren so ungefähr 120 Kilometer, die wir auf der Landstraße mit Bagual zurücklegten, vorbei an traumhaften Vulkanen, nach Puerto Varas. Puerto Varas ist sehr stark von deutschen Einwanderern beeinflusst. Die Häuser und die Gärten sehen deutsch aus und es gibt Kuchen und Gebäck nach deutschen Rezepten. Für mich war es der vierte Besuch. Ich war schon zwei Mal als Reiseleiterin und ein mal selbst als Reisende in Puerto Varas gewesen. Und jetzt mit Milton und Bagual. Dank eines Freundes von Milton konnten wir dort in einem “Tiny House” wohnen, mit allem nur denkbarem Luxus:  Küche, Dusche, Bett, Internet, Blick auf einen Fluss (Punkt 67). Was will man mehr? 

 

Unser tiny house in Puerto Varas – klein, aber alles tipptopp!

 

Einen Tag machten wir einen Ausflug in den Nationalpark Alerce Andino in der Nähe von Puerto Montt. Unglaublich, die riesigen, uralten Bäume zu sehen und sich vorzustellen, wie es wohl für die ersten Europäer war, als sie hier Ende des 18. Jahrhunderts angekommen waren und alles voll von diesem dichten, nassen, immergrünen Wald war. Im heutigen Landschaftsbild sieht man immer mehr Weideflächen für Rinder, denen genau dieser Wald weichen musste.

 

Auch wenn immer mehr abgeholzt wird – hier gibt es immer noch uralte und riesengroße Bäume.

 

Da das Wetter nicht wirklich gut war, genossen wir einfach (mal wieder) die “einfachen” Dinge des Lebens und waren sehr froh über unser “tiny house”. In den regenfreien Momenten werkelte Milton ein bisschen am Warmwassersystem des Hauses und befreite einige der kleineren Bäume auf dem Grundstück vom überwuchernden Gras.

Ab und an schneiten unsere Nachbarn vorbei, “Hojas” ein junger chilenischer Schreiner und einer seiner Kumpels, der einen T3 hat. Wir machten einen Spritztour übers Land mit Bagual und die Jungs trafen sich zur Jamsession.

In Puerto Varas kontaktierten wir uns mit den lokalen Zeitungen und wurden zu zwei Interviews, einmal mit dem “diario Puerto Varas” und einmal mit dem “El Heraldo” eingeladen. Natürlich auf Spanisch, aber wer möchte kann über den Link und das Foto auf die Artikel zugreifen.

 

Artikel im Heraldo

Liebe Grüße aus dem schönen Puerto Varas!

 

 

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